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Strahlentherapie/Radiotherapie

Durch eine Bestrahlung der Brust können kleinste, nicht erkennbare Tumormassen zum Absterben gebracht werden. Bei brusterhaltender Therapie ist die Strahlentherapie immer Teil der gesamten Behandlung. Seltener wird sie nach einer Brustentfernung eingesetzt, wenn ein erhebliches Risiko für verbliebene Tumorzellen besteht.

Die Bestrahlung beginnt vier bis sechs Wochen nach der Operation oder zwei bis vier Wochen nach einer Chemotherapie. Sie dauert je nach Alter und Risikofaktoren vier bis sechs Wochen und erfolgt täglich. Nach einem ausführlichen Arztgespräch, gerne auch in Anwesenheit von Angehörigen, wird eine spezielle Computertomographie durchgeführt. Die Ärzte zeichnen darin die zu bestrahlende Zone ein und gemeinsam mit Physikern erfolgt die Berechnung der Strahlenverteilung unter Berücksichtigung der zu schützenden Organe (Herz und Lunge).

In der Regel erfolgt die Bestrahlung täglich ambulant und dauert nur wenige Minuten. Als Nebenwirkungen können ab der dritten Woche eine Hautrötung und eine leichte Schwellung des bestrahlten Gewebes auftreten. Es ist möglicherweise auch mit einer vermehrten Müdigkeit zu rechnen.

In der wöchentlichen Arztvisite werden Fragen beantwortet und der Verlauf beurteilt. Speziell ausgebildete Pflegefachpersonen behandeln allfällige Hautreaktionen.

Die Ärzte unserer modernst eingerichteten Klinik für Radio-Onkologie am Kantonsspital Winterthur sind an den Tumorboards vertreten und alle Patientinnen von Senosuisse werden zeitgerecht behandelt.